Erziehungspartnerschaft

Wir gestalten die Schule als einen Lebensraum, in dem sich unsere Schülerinnen und Schüler angenommen fühlen und der Orientierung und Geborgenheit bietet. Die Kinder erwerben im Laufe ihrer Grundschulzeit einen Grundstock an Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten. Sie lernen, Aufgaben auf eigenen Wegen, mit eigenen Mitteln und Fähigkeiten zu lösen. Zugleich wollen wir ihre Persönlichkeit stärken, indem sie lernen, Vertrauen in die eigene Denkfähigkeit und Urteilskraft aufzubauen.

Dies kann nur gelingen, wenn alle, die für Schule, Bildung und Erziehung Verantwortung tragen, insbesondere die Lehrer und Eltern, dieses Anliegen als gemeinsame Aufgabe begreifen. Das persönliche Gespräch zwischen Eltern und Lehrern, die offene Aussprache in der Klassenpflegschaft und im Elternbeirat, sowie die kontinuierliche Information und Beratung aller wichtigen, das Schulleben berührenden Fragen in der Schulkonferenz, sind wesentlich für den Aufbau und das Fortbestehen einer Erziehungspartnerschaft.

Voraussetzungen

Offenheit und Vertrauen, Transparenz, gegenseitiger Respekt, gemeinsame Erziehungs- und Wertemaßstäbe, Kompromissfähigkeit, regelmäßiger Austausch

Ziele

Erfüllen eines gemeinsamen Erziehungsauftrages,
Konsensfindung mit den Eltern,
Eltern arbeiten aktiv am Schulgeschehen mit.

Projekte

Schulfeste werden gemeinsam gestaltet, Eltern bieten, eventuell auch mit Koop-Partnern, Projekte an und gestalten damit unser Schulleben aktiv mit.

 

Unser Weg

 

Kooperation mit der Kita für einen gelingenden Übergang in die Grundschule

Klasse 1 und 2:
Anfangsunterricht und Erlernen der Kulturtechniken

Klasse 3 und 4:
Vertiefung und Erweiterung des Wissens

Kooperation mit den weiterführenden Schulen für einen gelingenden Übergang

 

Kooperation mit den Kindergärten

Lehrkräfte besuchen bereits im Herbst im Jahr vor der Einschulung regelmäßig die zukünftigen Erstklässler in den Kindertagesstätten des Schulbezirks, um ihren Entwicklungsstand kennen zu lernen und ihr Verhalten und Sozialverhalten zu beobachten. Die Kindertagesstätten unseres Schulbezirks besuchen mit den zukünftigen Erstklässlern wiederum die Grundschule, um Unterricht mit zu erleben.

Im Frühling findet ein Erstklassnachmittag statt. Hier dürfen die Kinder ein wenig Schulluft schnuppern, während die Eltern von der Schulleitung in der Mensa über allgemeine Themen zum Schulbeginn informiert werden.

 

Kooperation mit den weiterführenden Schulen

Mit der angrenzenden Pestalozzi-Realschule pflegen wir eine regelmäßige Kooperation. So dürfen alle 4. Klassen im Februar einen halben Tag in der Realschule hospitieren. Weiter tauschen sich ehemalige Lehrer der 4. Klassen mit den Kollegen an den weiterführenden Schulen aus.

Hierzu finden zwischen allen weiterführenden Schulformen und der PGS Hospitationen statt, in denen wir uns gegenseitig besuchen und erleben, wie der Unterricht in der jeweiligen Schule verläuft. Dies ist eine Bereicherung für beide Seiten und führt immer wieder zu neuen Anregungen für die Gestaltung des Unterrichts.

 

 

Kompetenzen

 

Die Schülerinnen und Schüler lernen die lateinische Ausgangsschrift als verbundene Schrift; Einführung im Laufe der 1. Klasse; ab Januar mit Schwungübungen. Wir arbeiten unter anderem mit der „Fresch-Methode“ (Freiburger Rechtschreibschule).

Schon ab der 1. Klasse halten wir einen wöchentlichen Klassenrat und üben so praktische Demokratie. Alle Klassen sind durch ihre KlassensprecherInnen in regelmäßigen Sitzungen der SMV vertreten. Diese Sitzungen werden von der Rektorin Frau Kleemann und dem Schulsozialarbeiter Herrn Weber organisiert. Über wichtige anstehende Themen berichten die KlassensprecherInnen in den Schüler-Vollversammlungen.

Fachliche Kompetenzen werden ganzheitlich, das heißt „mit Kopf, Herz und Hand“ vermittelt. Durch ein differenziertes Unterrichtsangebot holen wir jedes Kind bei seinen individuellen Fähigkeiten ab.

Bewegter Unterricht und die musisch, kreative Erziehung haben bei uns einen hohen Stellenwert. Eine Vertiefung ist den Schülern durch AGs und unsere Kooperationspartner möglich.

Die dritten Klassen sind in jedem Jahr für die Gestaltung und Pflege des Schulgartens zuständig und kümmern sich im Rahmen des Sachkundeunterrichts darum.

In jedem Schuljahr lesen alle Klassen eine Ganzschrift im Klassenverband.

Die Erarbeitung der Methodenkompetenz ist ein durchgängiges Prinzip in allen Klassen und Fächern. Sie wird an geeigneten Stellen im Unterricht bei der Behandlung der Themen erworben.

Projekte sind bei uns erwünscht und jederzeit möglich, sowohl im Klassenverband, als auch in der jeweiligen Klassenstufe. Auch klassenübergreifende Projekte oder Projekte mit einem unserer sehr kompetenten Kooperationspartner sind möglich. In diesem Zusammenhang erlernen die Kinder die Durchführung einer Projektpräsentation.

Durch regelmäßige Besuche der Stadtteilbibliothek in Haslach sowie durch unsere Bücherkisten, die wir in den Klassen haben wird das Buch als Informationsquelle hervorgehoben und das Interesse am Lesen gestärkt.

Im Umgang mit dem Computer und dem Internet werden die Kinder geschult.

Wir sind eine multikultuerelle Schule und sehen das als große Bereicherung.

Innerhalb der Klassen wird auf mindestens drei Schwierigkeitsstufen differenziert, jedes Kind darf in seinem eigenen Tempo lernen und wird hier individuell begleitet.

 

Unser Patensystem

 

Die Kinder der 2. Klasse sind Paten für die neuen Erstklässler. Sie zeigen ihnen das Schulhaus, begleiten sie in den ersten Wochen in die Pause und machen sie dort mit den verschiedenen Spielmöglichkeiten vertraut. Sie sind Ansprechpartner bei Fragen rund um die Schule und sind somit die „Experten“, die den neuen Kindern helfen, sich gut und schnell im Schulleben zurecht zu finden.

Ebenso haben wir ein Patensystem für neue Kolleginnen und Kollegen, diese bekommen jeweils eine Lehrerin als Pate zugeteilt und können diese bei allen Fragen kontaktieren.